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Cloud-Lösungen für Unternehmen

30.05.2018 Digitalisierung gelesen in 7 min

Cloud-Dienste für Unter­nehmen

Eine Cloud – auch als Wolke be­zeichnet – ist nichts anderes als die Über­tragung von Daten von einem Gerät auf einen ex­ternen Server. Diese aus­ge­lager­ten Daten können von einem be­liebigen Gerät aus wieder von dort herunter­geladen werden. Auch anderen Per­sonen kann der Zu­griff auf diese Daten ge­währt werden.

Es besteht außer­dem die Mög­lich­keit, kom­plette Pro­gramme in die Cloud auszu­lagern. Dies ist zum Beispiel bei Office 365 von Micro­soft der Fall. Hier kann man Excel-Doku­mente online bear­beiten, ohne das Pro­gramm auf dem eigenen Rechner laden zu müssen.

Das Cloud-Computing hat sich in den letzten Jahren in vielen Unter­nehmen durch­ge­setzt. Die Firmen be­nutzen die Cloud, um In­halte aus­zu­lagern und diese mit anderen zu teilen. Gerade inner­halb des Unter­nehmens wenden die Mit­arbeiter diese Methode an, um von über­all aus auf ihre Daten zu­greifen zu können. Das er­mög­licht eine neue Art von Flexi­bilität, die gerade das Ar­beiten im Home­office er­leichtert.

Dropbox und iCloud ver­wenden

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Auf­grund des aktu­ellen Booms der Cloud-An­wend­ungen haben sich zahl­reiche An­bieter am Markt eta­bliert. Zu den be­kanntes­ten gehören Drop­box oder die iCloud von Apple.

Hinter dem Cloud­dienst Drop­box stehen die Gründer Drew Houston und Arash Ferdowsi, die das Unter­nehmen bis heute zu einem der größten An­bieter für Online­dienste aus­ge­baut haben.

Der Vor­teil an der Cloud­speicher­lösung ist, dass Drop­box schnell und zu­ver­lässig arbeitet. Im Kern ist Drop­box ein Web­dienst, der einen reibungs­losen Aus­tausch von Dateien sicher­stellt.

In der kosten­losen Version stehen un­ge­fähr 2 GB zur Ver­fügung. Diese Größe kann durch ver­schiedene Maß­nahmen er­weitert werden. Lädt man z. B. weitere Per­sonen zur Drop­box ein, die dann auch den Online­dienst ver­wenden, stehen einem mehr GB zur Ver­fügung.

Sind die Daten und Doku­mente erst ein­mal in den virtu­ellen Ordner ge­laden, so kann man diesen für bestim­mte Per­sonen frei­geben. Nur diese aus­ge­wählten Per­sonen haben dann Zu­griff auf den Ordner und können diesen nach Frei­gabe auch ver­ändern oder er­gänzen.

Eben­falls ist es möglich, eine Datei mittels Link mit anderen zu teilen. Den Link braucht man nur an die ent­sprech­enden Per­sonen per Ein­ladung zu ver­senden.

Die Sicher­heit der Daten wird durch eine strenge Archi­tektur von Drop­box gewähr­leistet. Die Daten werden mittels eines Back­-ups auf dem Server konti­nuier­lich ge­sichert, so­dass sie vor einem eventu­ellen Ver­lust ge­schützt sind.

Man selbst erhält nur Zu­griff auf seine Daten, wenn man Pass­wort und Be­nutzer­name eingibt. Bei Pro­blemen und Fragen bietet der Cloud­dienst einen um­fas­senden Sup­port an.

Auf der Web­site des Unter­nehmens findet sich eine aus­führ­liche Hilfe­stel­lung mit allen wichtigen Fun­ktions­bereichen. Ein eigenes Forum unter­stützt die An­wender eben­falls bei mög­lichen Schwierig­keiten.

In der kosten­pflichti­gen Pre­mium­version steht dem Nutzer mehr Speicher zur Ver­fügung. Zu­sätz­lich ist ein Ver­waltungs­tool inte­griert, mit dem sich Team­mit­glieder organi­sieren lassen und sich der Speicher­platz kontrol­lieren lässt.

Die kosten­lose Version reicht eigent­lich für den täg­lichen Ge­brauch aus und bein­haltet fast die gleichen Funk­tionen wie die kosten­pflichtige Variante. Hier liegt es im Er­messen des Nutzers, welche Version am Ende ver­wendet wird.

Ein weiterer bekan­nter Online­dienst ist iCloud. Das Tool ist auf jedem Apple-Pro­gramm instal­liert und bietet einen kosten­losen Speicher von 5 GB an. Alle hoch­ge­ladenen Dateien können von jedem Apple-Gerät aus er­reicht werden.

Das Be­sondere an iCloud ist, dass sich Kontakte, Kalen­der und Er­innerun­gen mit der Cloud syn­chroni­sieren lassen. Wird ein Ein­trag auf einem Gerät aktuali­siert, so ist dieser auch auf allen anderen Geräten aktuali­siert. iCloud erstellt auto­matisch Sicher­heits­updates, sodass bei einem Ver­lust alle Daten auf das neue Gerät ge­laden werden können.

Des Weiteren bietet Apple die Zwei­-Faktoren­-Authen­tifi­zierung an, damit der uner­laubte Zu­griff auf die sensi­blen Daten ver­hindert wird. Doch auch hier kostet mehr Speicher­platz Geld. Aller­dings kann man sich dann den Platz auf bis zu 2 TB er­weitern lassen. Eine weitere interes­sante Funktion ist die Familien­frei­gabe, mit der man mit der Familie Ein­käufe aus iTunes, dem App Store und Apple Music teilen kann.

Welche Vorteile und Nachteile haben Cloud-Anwendungen?

Die Vorteile für Unter­nehmen liegen klar auf der Hand. Der einfache Aus­tausch von Daten ist eine kosten­günstige Alter­native zu auf­wendi­gen Server­lösungen. Die Aus­lager­ung der Daten erspart Unter­nehmen die zeit­auf­wendige Ein­richt­ung und Wartung eines eigenen Servers.

Sie müssen sich nicht um Sicher­heits­up­dates kümmern und haben bei tech­ni­schen Pro­blemen jeder­zeit einen An­sprech­partner. Die bereits be­schriebene Flexi­bilität er­möglicht einen Zu­griff auf die Daten von über­all aus. Dies ist gerade für virtu­elle Meetings und Home­office­-Arbeiten von Vorteil.

Mit der Aus­lager­ung der Daten gibt man diese einem fremden Unter­nehmen preis. Die An­bieter garantieren für den not­wendigen Daten­schutz und die Sicher­ung der Daten. Doch bleibt immer ein Rest­risiko, dass die Doku­mente in Diebes­hände geraten. Gerade mit der neuen Daten­schutz­ver­ordnung, die seit dem 25. Mai 2018 in Kraft ge­treten ist, müssen Unter­nehmen mehr auf die Sicher­heit ihrer Daten achten.

Des­halb ist es nicht rat­sam, sensible Per­sonen­daten in die Cloud auszu­lagern. Es besteht die Mög­lich­keit, mit dem Cloud­-An­bieter einen speziel­len Ver­trag zu diesem Thema ab­zu­schließen. Dadurch kann man die wichtigs­ten Daten­schutz­verein­barungen unter­einander ab­klären. Doch eine recht­liche Un­sicher­heit bleibt.

Aus diesem Grund sollte sich jedes Unter­nehmen vorab über­legen, welche Daten es aus­lagern möchte und welche nicht.

Wir freuen uns darauf, Dein Projekt voran­zubringen.

Vielleicht hast Du ja sogar die Möglich­keit, bei uns in Augsburg auf einen Kaffee vorbei­zukommen. Der ist zwar nicht ganz so gut, wie unsere Software, aber ehrlich. Eben so, wie wir es mögen.

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