Storytelling – online Geschichten erzählen

27.02.2018 Gut zu wissen gelesen in 6 min

Wir haben schon immer gerne Geschich­ten er­zählt. Ob am Lager­feuer oder in ge­sel­liger Runde, Ge­­schi­chten ge­hören zu unserem Al­ltag einfach dazu.

Die Art und Weise Ge­schich­ten zu erzäh­len hat sich bis heute nicht ver­­ändert. Sie hat sich nur in eine andere Dimen­sion ver­lagert. Wir er­zählen Ge­schichten ver­­mehrt in den Sozialen Netz­­werken oder in Form von Video­bei­trägen.

Das Ziel ist aber das Gleiche ge­blieben. Wir wollen mit unserer Story eine Viel­zahl von Per­sonen er­reichen und emo­tional an­sprechen. Unsere Ge­­schich­te soll be­wegen und zu­gleich eine Bot­schaft ver­mitteln.

Nichts anderes macht und ist das Story­­telling, das sich aktuell zu dem Trend des Jahres ent­wickelt.

Beim Story­telling geht es um das ge­zielte ver­­mitteln von Wissen, Pro­­dukten und Ideen. Diese Infor­mationen werden in Form einer Ge­schichte so ver­packt, dass sie unsere Emo­tionen an­spre­chen und dadurch lange in unserem Ge­dächtnis ver­bleiben.

Mit­hilfe des Story­tellings sollen kom­plexe Sach­­verhalte gut ver­ständ­lich erklärt werden, um so eine breite An­zahl an poten­tiellen Kunden zu er­reichen.

Der grund­legende Auf­bau einer Ge­schichte

Der Auf­bau einer Story setzt sich aus einem Pro­tago­­nisten oder mehreren Proto­gonisten zu­sammen, die vor einem Pro­blem stehen, das ge­löst werden soll. Dabei wird der Vor­gang der Problem­lösung ausführlich be­­schrieben und dar­gestellt. Am Ende der Ge­schichte ist das Pro­blem in den meisten Fällen dann gelöst.

Headerbild für Blogbeitrag Storytelling

Eine Ge­schichte kann aber auch einfach aus dem All­tag heraus er­zählt werden und gibt die Lebens­situation einer Person oder eines Unter­nehmens wieder.

Eine gut erzählte Ge­schichte be­geistert und fesselt das Publi­kum und löst einen emo­tionalen Pro­zess aus, der am Ende natür­lich dafür sorgen soll, dass ein be­stimmtes Pro­dukt oder eine Dienst­leistung ge­kauft wird.

Vorrang wird Storytelling im Marketing oder der Werbung eingesetzt. Aber auch im Journalismus und in der Presse­arbeit wird zunehmend darauf zurückge­griffen. Gerade größere Unter­nehmen mit einem aus­reich­en­den Werbebudget haben das Storytelling für sich entdeckt.

Es stellt eine neue Methode dar, um die Kunden an sich zu binden und neue Kunden auf sich aufmerksam zu machen.

Welches Material eignet sich für das Storytelling 

Um eine Geschichte zu erzählen, braucht es eigent­lich keinen größeren Aufwand. Man kann schon mit kleinen Mittel und geringem Budget eine Story verfassen. Vielen Unternehmen ist meist gar nicht bewusst, dass sie bereits schon ihre eigene Geschichte haben, die sie der Online­gemeinde zugänglich machen können.

Die eigene Firmengeschichte ist nämlich auch schon eine Geschichte für sich allein. Wird diese Geschichte im Sinne des Marketings gut aufbereitet und erzählt, so ist sie durchaus für das Storytelling geeignet.

Die Aufbereitung kann in Form eines Videos geschehen, in welchem der Inha­ber zum Beispiel die Geschichte des Unter­nehmens anschaulich darstellt. Diese Erzählweise kann durch Interviews und Erfahrungsberichte von lang­jährigen Mitar­beitern angereichert werden.

So ist eigentlich mit relativ wenig Aufwand schon eine Geschichte erzählt, die dann über die sozialen Netzwerke gestreut werden kann.

Filmproduktion Icon

Verfügt ein Unternehmen allerdings über ein größeres Werbebudget, so können natürlich aufwendige Videoproduk­tionen entworfen werden, die dann über die Kanäle verbreitet werden.
 

Viele Unternehmen greifen aber auch nicht nur auf Videos zurück, sondern erzählen in ihren hauseigenen Blogs Geschichten aus dem Unterneh­mens­alltag.

Dies sind nicht nur eigene Firmen­geschichten, sondern auch Geschichten aus dem Alltag eines Mitarbeiters, be­sondere Momente in Form von Auszeich­nungen oder Spendenkam­pagnen für einen guten Zweck.

Im Rahmen des Storytellings gibt es eigentlich keine Grenzen, was die Inhalte der Geschichte betrifft und die Kreativität kann sich frei entfalten. So greifen aktuell Modehersteller auf das Story­telling zu­rück und verbin­den ihre Modeprodukte mit der Geschichte und dem Alltag ihrer Mitarbeiter.

Auf den Blogseiten werden die Mitarbeiter mit ihren jeweiligen Tätigkeiten und pri­vaten Hobbies vorgestellt und tragen dabei ihre Lieblingsklei­dung. Am Ende der Geschichte kann man dann den je­weiligen Look des Mitar­beiters gleich online bestellen, wenn man sich emotio­nal angespro­chen fühlt und sich mit dem Look und der Figur des Mitarbeiters identifiziert.

Somit ist das Storytelling eine einfache Form, um den eigenen Blog mit guten Inhalten zu füllen und gleichzeitig den Nutzer zum Kauf zu animieren.

Vorteile und Nachteile des Storytellings 

Der Vorteil des Storytellings liegt darin, dass es eine neue Art und Weise ist, um seinen Dienst­leistung oder sein Produkt an die Kunden zu bringen. In der alltäg­lichen Flut an Informationen ist es eine gute Möglichkeit, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Wir Menschen fühlen uns von emotiona­len Momenten angesprochen und wollen mit den Personen mitfühlen und uns mit ihnen identifi­zieren. Je besser das im Storytelling gelingt, desto besser ist auch das Ergebnis und die Verbreitung des eigenen Produktes.

Wie aber bei jeder Kampagne, die über das Internet ge­streut wird, besteht auch hier die Gefahr einer negativen Repu­tati­on. Eine Geschichte, die einem selbst als durch­aus gut durchdacht oder struk­tu­riert vorkommt, kann beim Zielpubli­kum ganz anders ankommen bzw. missverstanden werden.

Dies ist schon den besten Geschichtener­zählern passiert, deshalb sollte man sich vor Veröffentlich­ung stets im Klaren darüber sein, dass die Ge­schichte auch negativ aufgefasst werden kann. Um diese Gefahr einzu­schrän­ken, ist es ratsam, einer ausgewählten Gruppe die Story vorab zu präsentieren.

Hier kann festgestellt werden, wie die Geschichte an­kommt und ob die beab­sich­tigte Botschaft vermittelt wird. Damit steht einem erfolgreichen Storytelling eigentlich nichts mehr im Wege.

Wir freuen uns darauf, Dein Projekt voran­zubringen.

Vielleicht hast Du ja sogar die Möglich­keit, bei uns in Augsburg auf einen Kaffee vorbei­zukommen. Der ist zwar nicht ganz so gut, wie unsere Software, aber ehrlich. Eben so, wie wir es mögen.

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